Ausgewählte Karl-Steinbuch-Stipendiaten stellen Neues von morgen vor

Offen - nicht nur für erfahrene Experten und etablierte Meinungen, sondern auch für neue Talente. Aus über zehn Jahren Karl-Steinbuch-Stipendium präsentieren vier vielversprechende Projektteams ihre Forschungsergebnisse – und was sie bewirkt haben. So bekommt die Öffentlichkeit mumifizierte Adlige zu Gesicht, die eine Doktorandin der Ur- und Frühgeschichte mittels Gesichtsrekonstruktion und 3D-Druck zum Leben erweckt. Zwei junge Forstwissenschaftler berichten darüber, wie Open Source den Naturschutz durch Bürgerbeteiligung voranbringen kann. Eine Kommunikationsdesignerin revolutioniert Untertitel im Film durch eine integrierte neuartige Verbindung von Bild und Text. Und ein Team von Wirtschaftswissenschaftlern erprobt neue Geschäftsmodelle in einem „SocialWebLab“. In Kurzinterviews öffnen die Nachwuchsforscher thematisch die Tür zu den vier Panels Open Culture, Open Source, Open Educational Ressources und offene Geschäftsmodelle.

Die Projekte

SocialWebLab: Erforschung und Anwendung Social-Software-basierter Web 2.0-Methoden in einem "Living Lab"

Mit dem Projekt entwickelte Moritz Zeilinger mit seinem Team eine Plattform, um neue, durch das Web 2.0 geprägte Technologien, an einem realen Geschäftsmodell testen zu können. Die hierfür entwickelten Algorithmen und Methoden stellen sie Community- und Portalbetreibern Open-Source zur Verfügung.

Locomotif

Im Projekt wurde von Sebastian Brackhane und Mirko Mälicke eine intuitiv zu bedienende Hard- und Software entwickelt, die Community-basierte Monitoring-Ansätze signifikant vereinfacht. Der Solarbetrieb der Hardware und die Open-Source-Software ermöglichen kostengünstiges und effektives Monitoring von Ökosystemen auf lokaler Ebene.    

Der Traum vom ewigen Leben – Mit Hightech auf der Spur einer europäischen Mumienkultur

Das Projekt von Amelie Alterauge kombiniert verschiedene Methoden (CT-Bildgebung, Gesichtsrekonstruktion, 3D-Druck) und Quellengattungen (Gruft, Sarg, Mumie, digitales Abbild, historische Quelle) zum Zweck einer wissenschaftlichen Erforschung und öffentlichen Präsentation der bisher kaum erforschten europäischen Mumienkultur.

INTEGRITI - Integrierte Untertitel

Im Zuge des Projekts INTEGRITI analysiert die Studentin für Kommunikationsdesign Wendy Fox die Ergebnisse aus ihren Eye-Tracking-Studien, um die ideale Integration von Untertiteln in Filmen zu erkennen. Durch die richtige Platzierung der Untertitel etwa können diese schneller gelesen werden und lenken weniger vom Film ab. Durch INTEGRITI können Untertitel zu einem Teil des filmischen Kunstwerks werden.

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