Panel 4: Interaktiver Showroom

OPEN! Interaktiv – Demos und Showcases

Die OPEN! 2017 bietet dieses Jahr digitale Innovationen zum Anfassen und Ausprobieren. Im OPEN! Showroom werden konkrete Projekte und Entwicklungen von Open-Initiativen und Konferenzpartnern mit interaktiven Exponaten und Präsentationen vorgestellt.

Treffen Sie Roberta, Watson, Marvin und Nao auf der OPEN! 2017.

Im Interaktiven Showroom stellen Arte, das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, die Hochschule Ravensburg-Weingarten, IBM, SAP und das ZKM digitale Innovationen aus den Bereichen KI, VR und Robotik vor.

Parallel zu den Vortrags-Panels werden Rundgänge durch den Showroom angeboten.

 

E-Quill: A Naturally Expressive User Interface Paradigm - Designed for Machine Learning, SAP SE

SAP has been researching ways in which they can produce new user experiences that can fundamentally adapt the way users interact with software to power AI technology. The Project “E-Quill” empowers users by providing an unbiased, freeform environment in which they can express their intentions and work in a way that comes naturally to them, free from the constraints of traditional form-based user interfaces. In this talk, SAP will show our prototype work and research from both a technical and design viewpoint.

Ansprechpartner:
Dr. Philip Miseldine, SAP SE, Walldorf


Marvin, Hochschule Ravensburg-Weingarten

Marvins Geschichte begann vor ungefähr 4 Jahren als Teil des Forschungsprojektes AsRoBe (Assistenzroboter für Menschen mit körperlicher Behinderung) das durch die Baden Württemberg Stiftung gefördert wurde. Er wiegt ca 150Kg und kann mit seinem Greifarm Gegenstände mit bis zu 2 KG sowohl vom Boden, als auch aus hohen Regalen greifen. Marvin war 2016 eine Woche erfolgreich im Körperbehindertenzentrum Oberschwaben (KBZO) im Einsatz und holte bei der diesjährigen deutschen Robocup@Home Meisterschaft den 5. Platz. Aktuell wird er für seine erneute Teilnahme in
der nächsten Robocup@Home Saison vorbereitet und dient als Versuchsplattform für studentische Projekt- und Abschlussarbeiten.

Ansprechpartner:
Benjamin Kathan und Benjamin Stähle, Institut für künstliche Intelligenz an der Hochschule Ravensburg Weingarten


MoRFES_02, Universität Stuttgart

Die Künstlerin und Forscherin Maria Yablonina zeigt drei Videos die „Robert Building Behind the Scenes“ manifestieren und gibt Einblicke in Zeichnungen, Roboterprogrammierung, Produkt-Design von Roboterteilen bis hin zum fertigen Produkt, die sie auch physisch ausstellt. Sie beschäftigt sich mit Installationen, die eine laufende Forschung zur Anwendung der mobilen Robotik in Fertigung und Konstruktion darstellen. Mit ihrer Arbeit möchte Yablonina den Bereich der Roboterfertigung für die Architektur durch die kooperative Einführung von kunden- und aufgabenspezifischen Vielfalt erweitern. Für ihre Installationen werden ein oder zwei mobile Roboter auf einer transparenten Ebene eingesetzt, in der sie autonom ein Muster durch Anbringen von Fäden an vorinstallierten Haken in der Ebene weben. Die Zusammenarbeit zwischen mehreren Maschinen ermöglicht es, diese Roboter nicht nur als Werkzeuge, sondern als ein Mikroökosystem anzusehen, das im Laufe der Zeit wachsen und sich ausdehnen kann.

Ansprechpartnerin:
Maria Yablonina, Künstlerin, Forscherin und Designerin auf dem Gebiet der Roboterherstellung.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institute for Computational Design and Construction Universität Stuttgart. Sie referiert und stellt u.a. in Berkeley, San Francisco, New York, Harvard, London,



NAO und Watson, IBM Deutschland

NAO, einer kleiner humanoider Roboter ist mit IBM Watson Services verbunden und die Besucher erfahren, wie eine Konversation mit NAO geführt werden kann. Es wird erklärt, wie die IBM NAO und Watson trainiert hat und was dazu benötigt wurde. NAO ist heute zum Beispiel in Hotels im Einsatz, wo er Gästen Auskünfte über das Hotel und über Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen in der
jeweiligen Stadt gibt.

Ansprechpartner:
Hans-Joachim Koeppen, Technical Leader Internet of Things and Industrie 4.0, IBM Deutschland, Ehningen


Open Roberta® Lab, Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS


Spielerisch Roboter programmieren – die Plattform »Open Roberta ® Lab« ist die technologische Weiterentwicklung der Fraunhofer-Initiative »Roberta® – Lernen mit Robotern«, die seit 15 Jahren Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften begeistert. Ziel bei Open Roberta ist es, technische und fachliche Barrieren zur Programmierung von Robotern und Mikrocontrollern in Schule und Ausbildung zu minimieren. So können Nachwuchsprogrammierer auf lab.open-roberta.org ohne Installationsaufwand jederzeit von jedem Gerät mit gängigen Internetbrowser loslegen. Durch die intuitive grafische Programmiersprache NEPO® entstehen im Handumdrehen einfache sowie anspruchsvolle Programme.

Ansprechpartner*in:
Beate Jost, Technische Leitung Educational Learning und Thorsten Leimbach, Bereichsleitung Educational Learning, Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, Sankt Augustin



Rhizomat VR, ARTE

Mit dem Untertitel -Analoge Künste im digitalen Zeitalter- eröffneten die Berliner Festspiele im Herbst 2016 das Programm Immersion, das sich neuen Werkformen zwischen Ausstellung und Aufführung widmet, denen man als Betrachter nicht gegenübersteht, sondern in die man eintritt. In Zusammenarbeit mit ARTE entstand im Rahmen des Programms neben weiteren Arbeiten die VR-Produktion Rhizomat (https://sites.arte.tv/360/de/rhizomat-vr-360)

Rhizomat VR: In der Zukunft ist die Demokratie durch die allumfassende Unternehmensherrschaft des Instituts für Methode (IFM) abgelöst worden. In Standarduntersuchungen findet eine regelmäßige Gedankenkontrolle statt. Doch die Standarduntersuchung verläuft nicht immer wie geplant.

Ansprechpartnerin:
Annina Zwettler, Programmkoordination und Neue Medien, ARTE Deutschland TV GmbH, Baden-Baden



NAUSEA - The first exhibition und Morphogenesis, ZKM, Karlsruhe

NAUSEA: Virtuelle Ausstellung organisiert von Philip Hausmeier mit Werken von Mélodie Mousset & Naëm Baron, Eddie Peake, Florian Meisenberg, Anna K.E., Jack Strange, Rubén Grilo, Anne de Vries

Morphogenesis 2016: VR-Arbeit von Can Buyukberber (Visual Artist & Director), Yagmur Uyanik (Sound Designer)

Ansprechpartnerin:
Ika Szope, ZKM Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe