Prof. Dr. Gunter Dueck

Gunter Dueck
Foto: CommonLense.de

Keynote: "Open to think big!"

Die Infrastrukturen fehlen! Wie sieht ein System für selbstfahrende Autos aus? Wie Übertragungsprotokolle von Sensoren? Wie geht ein Upate von Tausenden Sensoren in der Industrie 4.0? Wie sammelt man Bildungsmaterialen? Ein paar Linus Torvalds und es wär' geritzt. Alle anderen fürchten sich vor Autoproduzenten oder Schulbuchverlagen oder fragen sie gar. Wo ist die Lust zum Next Big Open Thing? 

Kurzvita Prof. Dr. Gunter Dueck

Amelie Alterauge

"Innovationsoffen: Ausgewählte Karl-Steinbuch-Stipendiaten stellen Neues von morgen vor"

Kurzvita Amelie Alterauge

Stephan Bartholmei

Stephan Bartholmei

Open Culture - Treibsatz oder Blindgänger für den digitalen Wandel in Kultureinrichtungen?

Kurzvita Stephan Bartholmei

Jan-Ole Beyer

Jan-Ole Beyer

Open Data ist grenzenlos – Der länderübergreifende Austausch der  „Kooperation OGD D-A-CH-LI“

Bereits 2012 wurde in Berlin der Startschuss für eine engere Kooperation der deutschsprachigen Staaten bei Open Government Data (OGD) gegeben, um gemeinsam das Thema voranzubringen. Seitdem betreiben Expertinnen und Experten der Verwaltung und Wissenschaft aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein einen engen Erfahrungsaustausch zum Daten-Ökosystem im Raum D-A-CH-LI. Schwerpunkte sind die Interoperabilität der Open Data-Plattformen, die Etablierung einer OGD-Kultur in der Verwaltung und die Nachvollziehbarkeit der Resultate der Umsetzung von OGD. Die Konferenzserie OGD-D-A-CH-LI, die jährlich abwechselnd in den Teilnehmerländern stattfindet, ist ein Kernbestandteil dieser Kooperation. Der Vortrag stellt die Kooperation OGD D-A-CH-LI vor und gibt einen Ausblick auf die weitere Zusammenarbeit.

Kurzvita Jan-Ole Beyer

Claudia Bremer

Claudia Bremer

OER in der Hochschule - Chancen und Herausforderungen

Mit Open Educational Resources (OER) werden Bildungsressourcen bezeichnet, die im Web frei zur Verfügung stehen und entsprechend lizensiert sind, um die Nutzungsoptionen transparent darzustellen. OER könnten an Hochschulen sicher eine zentrale Rolle in der Umsetzung digitaler Lehrangebote spielen, doch scheinen zumindest die deutschsprachigen Hochschulen ein eher zögerliches Verhältnis zu diesen Ressourcen zu haben. Die Gründe dafür sind vielschichtig: Hochschul­lehrenden sind die entsprechenden Quellen und Nutzungsbedingungen oftmals nicht bekannt und sie haben Unsicherheiten bei den rechtlichen Fragestellungen. Zudem fehlt es oftmals an einer Praxis einer OER-Nutzung im Rahmen ihrer Hochschullehre ebenso wie Anreize, OER öffentlich bereit zu stellen. Abhilfe könnten hier entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen und strategische Rahmenbedingungen zur OER Nutzung schaffen, doch verfügen die meisten Hochschulen im deutschsprachigen Raum bisher noch nicht über ent­sprechende OER-Strategien.

Kurzvita Claudia Bremer

Martin Ebner

Martin Ebner

„MOOCs und OER - Wozu?“

Massive Open Online Courses, kurz MOOCs, sind ein Trend welcher vermehrt Hoschulen veranlasst Lehrinhalte in Kursform online frei zugänglich zur Verfügung zu stellen. Leider ist „open“ aber nicht gleich „open“ und zumeist auch nicht gleichbedeutend mit OER. In diesem Vortrag wird am Beispiel der österreichischen MOOC-Plattform iMOOX gezeigt, warum sich MOOC und OER aber bedingen oder MOOCS ohne OER besonders im deutschsprachigen Raum vielleicht eine Einbahnstraße sind.

Kurzvita Martin Ebner

Dr. Ellen Euler

Ellen Euler

In die Diskussion wird Frau Dr. Euler ihre Erfahrungswerte zu offenen Geschäftsmodellen im Kulturbereich einbringen. Sie hat hierzu eine Betrachtung vor dem Hintergrund des Informationsweiterverwendungsgesetzes geschrieben, in dessen Anwendungsbereich die Kultureinrichtungen seit diesem Jahr erstmals einbezogen sind. Aber auch unabhängig von den Vorgaben aus dem Informationsweiterverwendungsgesetz bietet es sich für Kultureinrichtungen aller Sparten an mit offenen Modellen auseinanderzusetzen.

Kurzvita Dr. Ellen Euler

Markus Feilner

Markus Feilner

Moderation Panel 1 - Open Source

Markus Feilner ist ein Linux-Spezialist aus Regensburg, der seit 1994 mit dem freien Betriebssystem als Autor, Trainer, Consultant und Journalist arbeitet.

Kurzvita Markus Feilner

Oliver Flaskämper

Oliver Flaskämper

"Bitcoin: wie die Idee des freien Geldes die Finanzindustrie revolutiniert"?

Während wir unsere Arbeit, Kommunikation und Medien schon seit langem immer mehr in die digitale Welt überführen, verwenden wir immer noch Geld aus dem letzten Jahrhundert. Mit Kryptowährungen wie Bitcoin, die nur digital existieren, könnte sich das nun ändern. Könnten digitale Währungen einen Ausweg bieten? Oliver Flaskämper ist überzeugt: „Wikipedia hat das Wissen revolutioniert, twitter und facebook die Meinungsfreiheit, und das OpenSource-Projekt Bitcoin sowie die dahinterliegende Blockchain-Technologie revolutionieren das Geld.“. Oliver Flaskämper ist Gründer und Vorstand der Bitcoin Deutschland AG, die mit Bitcoin.de den größten Bitcoin-Marktplatzes in Europa betreibt und ein Fan von OpenSource.

Kurzvita Oliver Flaskämper

Christian Geiger

Christian Geiger

Open Data in Kommunen – Trends, Probleme & Perspektiven am Beispiel von ulm 2.0

Christian Geiger bearbeitet seit September 2013 den Themenbereich „Grundsatzfragen ulm 2.0“ bei der Stadt Ulm. Er konzentriert sich in seiner Tätigkeit auf die konzeptionelle und strategische Erarbeitung der Einsatzpotenziale innovativer Technologien und Web 2.0-Instrumenten im Bereich der kommunalen Verwaltung. Seine Themenschwerpunkte liegen im Bereich Smart Cities, Open Government, Open Data, Bürgerpartizipation & -kollaboration, und Verwaltungsmodernisierung.

Kurzvita Christian Geiger

André Golliez

André Golliez

Open Data in der Schweiz: Auf dem Weg zu einer Nationalen Dateninfrastruktur

Seit wenigen Jahren haben in der Schweiz einzelne Bundesämter, Kantone und Städte damit begonnen, Behördendaten punktuell der Öffentlichkeit als Open Data zur freien Nutzung zur Verfügung zu stellen. Das ist erfreulich, aber bei weitem nicht ausreichend. Damit die Behördendaten ihr enormes Nutzenpotenzial für Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur effektiv entfalten können, müssen sie umfassend und systematisch zur Verfügung gestellt werden. Von besonderem Interesse sind dabei diejenigen Basisdaten, welche in allen Lebensbereichen der Wissensgesellschaft permanent zur Anwendung kommen: Register zu Personen, Firmen und Gebäuden, Adressen sowie Geodaten zu Lokalisierung dieser Entitäten. Zusammen mit weitere Daten des öffentlichen Sektors, z.B. zum Verkehr, zur Energie, zum Gesundheitswesen, zu den öffentlichen Finanzen oder zum Wetter, bilden diese Basisdaten eine immaterielle Infrastruktur, deren Kohärenz, Qualität und Verfügbarkeit über den erfolgreichen Aufbau einer Datenwirtschaft und -kultur entscheidet. So wie öffentliche Schienen-, Straßen- und Energieinfrastrukturen die Entwicklung der Industriegesellschaft ermöglicht haben, benötigt die Wissensgesellschaft eine nationale Dateninfrastruktur – Open Data ist der erste Schritt auf diesem Weg. 

Kurzvita André Golliez

Katharina Große

Katharina Große

Moderation Panel 2 - Open Data

Kurzvita Katharina Große

Helene Hahn

Helene Hahn

"Das Potential offener Kulturdaten entdecken - Coding da Vinci, der Kultur-Hackathon"

Die Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes ist eine der herausfordernsten Aufgaben für Kulturinstitutionen. Inzwischen sind mehrere Millionen von Objekten in der Europeana und der Deutschen Digitalen Bibliothek erschlossen und zugänglich. Die Idee dahinter ist, sowohl für interessierte Laien als auch für Wissenschaftler/innen die Zugänglichkeit und Nutzung von Sammlungsstücken zu verbessern, unabhängig von Zeit und Ort. Ist die technische Umsetzung der Digitalisierung selbst in den meisten Fällen inzwischen gut handelbar in den Kulturinstututionen, so bleiben die mit diesem Prozess verbundenen Fragen, wie man Daten dauerhaft verfügbar macht und was überhaupt aus den Daten werden kann, eine Herausforderung für viele Institutionen. Coding da Vinci hat diesen Aspekt herausgegegriffen und erfolgreich gezeigt, was passieren kann, wenn Daten offen zugänglich und verwendbar sind und man die verschiedenen Communities der Kulturinstitutionen und Entwickler/innen, Webdesigner/innen, Gamer/innen (kurz "Hacker/innen") in einem kreativen Umfeld zusammenbringt.

Kurzvita Helene Hahn

Reinhard Herzog

Reinhard Herzog

OpenIoT – Eine Open Source Lösung für das Internet der Dinge

Die OpenIoT Plattform ist ein Ergebnis aus einem Europäischen Förderprojekt zum Thema „Internet der Dinge“. Der Name „OpenIoT“ steht hierbei für „Open (Source)“ und „Internet of Things, IoT“. Ziel von OpenIoT ist die Entwicklung einer offenen und kostenfrei verfügbaren Infrastruktur, mit der Visionen für das Internet der Dinge realisiert werden können. Dabei wurde aus vorhandenen Open Source Komponenten eine Gesamtlösung aufgebaut, mit der Sensordaten aus unterschiedlichsten Quellen aufgenommen und semantisch annotiert in eine gemeinsame Ontologie integriert werden können, auf deren Grundlage mit einer graphischen Umgebung Auswertedienste konfiguriert werden. Die verwendeten Open Source Komponenten stammen hierbei teilweise von den Projektteilnehmern selbst, aber auch von extern gepflegten Quellen.

Kurzvita Reinhard Herzog

Stephan Jaud

Stephan Jaud

Teilnehmer der Podiumsdiskussion "Open und dann?"

Kurzvita Stephan Jaud

Hannes Klöpper

Hannes Klöpper

Study Anywhere – Offene Online Lehrangebote und MOOCs

Die Online-Plattform iversity bietet Hochschul- und Weiterbildungskurse verschiedenster Fachrichtungen an. Damit ermöglicht sie allen Interessierten den uneingeschränkten Zugang zu einem hochwertigen, breit gefächerten und didaktisch innovativ aufbereiteten Bildungsangebot über geografische Grenzen hinweg. Lernende haben die Möglichkeit, ihr Studium flexibel an ihren Bedürfnissen und Lerngewohnheiten auszurichten oder sich neben dem Beruf neue Qualifikationen anzueignen. Das Lehrangebot wird von renommierten Dozenten unterschiedlicher Hochschulen aus dem In- und Ausland gestaltet. Es sind Lehrinhalte in deutscher, englischer, spanischer und italienischer Sprache auf der Online-Plattform verfügbar. Die Kurse stehen allen Interessierten offen, unabhängig davon, ob sie an einer Hochschule eingeschrieben sind oder nicht. Zugangsvoraussetzungen gibt es keine, die Teilnahme ist ohne Vorqualifikation für jedermann möglich.

Kurzvita Hannes Klöpper

Holger Koch

Holger Koch

Beseitigung von kulturellen Hemmschuhen beim Einsatz von Open Source Software im Enterprise Umfeld

Im Verlauf seiner Berufstätigkeit hat Holger Koch fortwährend die Einführung und Verwendung von Open Source Software bei verschiedensten Firmen vorangetrieben. Dabei ist er immer wieder auf ähnliche kulturelle Probleme beim Einsatz von Open Source Software in großen Unternehmen gestoßen. Zu groß sind die Unterschiede in den Vorgehensweisen zwischen seit Jahren etablieren Prozessen im Enterprise Umfeld auf der einen Seite und kleinen, agilen Firmen im Open Source Umfeld auf der anderen Seite. So verwundert es nicht, dass die größten Probleme nie auf technischer Seite lagen, sondern eher bei der Überzeugung des Managements und dem Schlagen von Brücken über Abteilungsgrenzen hinweg. In diesem Vortrag sollen die größten kulturellen Probleme und deren Ursachen beleuchtet werden. Darüber hinaus werden Lösungsansätze oder zumindest Umgehungsstrategien aufgezeigt, um den Einsatz von Open Source Software in Ihrem Unternehmen zu fördern.

Kurzvita Holger Koch

Dr. Ilas Körner-Wellershaus

Ilas Körner-Wellershaus

Die Sicht der Verlage auf OER

Wie Wikipedia lexikalische Nachschlagewerke erübrigt hat, wünschen sich Lehrerinnen und Lehrer durch OERs neue pädagogische und fachspezifische Anstöße, bei denen nicht festgelegte Wegstrecken abzuarbeiten sind. In schwarmintelligenten Netzwerken weiterentwickelt sollen Lernportfolios entstehen, die einfach und von jeder Lehrperson spezifische auf ihre Schul- Klassen- und Lernsituation angepasst werden können. Kostenfreie und urheberrechtlich unbedenkliche Nutzungsmöglichkeiten eröffnen darüber hinaus unbegrenzte analoge oder digitale Vervielfältigungen – ohne schlechtes Gewissen vor möglichen Copyrightverletzungen. Dass Lehrpersonen ihre eigenen Materialien zusammenstellen und im Kollegium teilen, gab es auch schon in prädigitalen Epochen: Schere, Klebstoff und vor allem Kopierer sind nach wie vor weit verbreitete Werkzeuge in der pädagogischen Werkstatt zur Erstellung individueller Lernmaterialien für den morgigen Unterrichtsalltag. Digitale Mittel erleichtern das persönliche Zusammenstellen und lassen aus einer fast unendlichen Bandbreite an Angeboten und Medien schöpfen, um Eigenes zu verfassen und zu erzeugen. Auch in der Bildungspolitik gibt es deutliche Stimmen für OER, in der Hoffnung strapazierte Etats zu entlasten.

Wie unterschiedlich Verlage zu OER stehen können, weshalb ihr Umgang mit OER nicht angstgetrieben ist und an welchen Punkten sie zu Besorgnis und Wachsamkeit aufrufen, sind die Kernaspekte dieses Vortrags.

Kurzvita Dr. Ilas Körner-Wellershaus

Hans-Jürgen Kugler

Hans-Jürgen Kugler

Open Minds Economy – Wertschöpfung durch offene Formen der Zusammenarbeit

Die gesamte Industrielandschaft wird sich in den nächsten 10 bis 15 Jahren radikal verändern. Das Internet der Dinge bringt eine horizontale Revolution mit sich, die größte Umwälzung seit der industriellen Revolution. Stabilität als Erfolgsfaktor wird ersetzt durch proaktive Anpassungsfähigkeit. Technologie, Produkte und Dienstleistungen ändern sich immer schneller und werden komplexer durch zunehmende Vernetzung. Schon heute ist die Halbwertszeit von Fortune 500 Firmen auf 10 Jahre geschrumpft. Neue Geschäftsmodelle bringen Disruption. Agilität ist heute das Zauberwort. Agilität wird als Allheilmittel gepriesen, von der Softwareentwicklung bis zum ganzen Unternehmen. Aber Agilität verträgt sich nicht mit den hierarchischen macht-basierten Firmenkulturen, die heute noch die Wirtschaft beherrschen. Ein Umdenken und Umlenken auf Offenheit, auf gemeinsame Wertschöpfung, auf Selbst-Organisation und gemeinsamen Zweck ist notwendig – offene und nachhaltige Ökosysteme durch Offenheit im Denken und Handeln. Diese „Open Mind Economy“ ist das bedeutenste Erbe, dass die Open Source Bewegung uns hinterlässt.

Kurzvita Hans-Jürgen Kugler

Prof. Jörn von Lucke

Prof. Jörn von Lucke

Offene gesellschaftliche Innovation - Wie offen sind wir für offene digitale Innovation wirklich?

Auf der Open! 2015 Konferenz für digitale Innovation stehen Offenheit und innovative Impulse hoch im Kurs. Wie offen mit ihren Ideen und Impulsen sind die Teilnehmer aber wirklich? Setzen sie schon für Innovation und Kreativität auf digitale Werkzeuge? Wie kann die Innovationskraft der Teilnehmer mit digitalen Werkzeugen noch effizienter gesteigert werden? Im Rahmen des Projektes „E-Society Bodensee 2020“ der Internationalen Bodensee Hochschule haben sich Forscher mit dem Potential von offener gesellschaftlicher Innovation auseinandergesetzt, also Open Innovation Ansätzen zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen. Mit der TosiT (http://www.tosit.org) haben sie eine Datenbank zusammengetragen, in der sich, in acht Werkzeugklassen unterteilt, mehr als 170 Werkzeuge zu offener gesellschaftlicher Innovation befinden, die oft selbst Fachleuten kaum bekannt sind. Zur Stärkung der eigenen Innovationskraft sollte man sich mit dieser digitalen Innovationsinfrastruktur auseinandersetzen.

Kurzvita Prof. Jörn von Lucke

Brigitte Lutz

Brigitte Lutz

Open Data ist grenzenlos – Der länderübergreifende Austausch der  „Kooperation OGD D-A-CH-LI“

Bereits 2012 wurde in Berlin der Startschuss für eine engere Kooperation der deutschsprachigen Staaten bei Open Government Data (OGD) gegeben, um gemeinsam das Thema voranzubringen. Seitdem betreiben Expertinnen und Experten der Verwaltung und Wissenschaft aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein einen engen Erfahrungsaustausch zum Daten-Ökosystem im Raum D-A-CH-LI. Schwerpunkte sind die Interoperabilität der Open Data-Plattformen, die Etablierung einer OGD-Kultur in der Verwaltung und die Nachvollziehbarkeit der Resultate der Umsetzung von OGD. Die Konferenzserie OGD-D-A-CH-LI, die jährlich abwechselnd in den Teilnehmerländern stattfindet, ist ein Kernbestandteil dieser Kooperation. Der Vortrag stellt die Kooperation OGD D-A-CH-LI vor und gibt einen Ausblick auf die weitere Zusammenarbeit.

Kurzvita Brigitte Lutz

 

Jöran Muuß-Merholz

Jöran Muuß-Merholz

Moderation Panel 3 - Open Educational Resources

Kurzvita Jöran Muuß-Merholz

Dr. Dominic Orr

Dominic Orr

OER im internationalen bildungspolitischen Kontext

Was sind die großen Fragen im Bildungsbereich und welcher Beitrag kann OER dazu leisten? Die OECD sieht Bildung im Mittelpunkt der Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft und möchte deshalb Reformen im Bildungsbereich unterstützen. Open Educational Resources (OER) können eine bedeutende Rolle als Katalysatoren für Bildungsreform spielen – und sich die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung von Inhalten und Kommunikationswegen zunutze machen. Dabei geht es um „people and processes“, also um Menschen und wie OER Prozesse verändern bzw. insbesondere neu öffnen können. Aber OER soll nicht als bloßes Potential diskutiert werden, daher formuliert die OECD auch Empfehlungen für die Politik zur Unterstützung von Bildungsreformen mittels OER. Der OECD-Bericht zu OER, der voraussichtlich in November veröffentlicht wird, wird vom Hauptautor vorgestellt.

Kurzvita Dominic Orr

Oliver Rack

Oliver Rack

Teilnehmer der Podiumsdiskussion "Was können andere Open-Bewegungen vom Open Sources Business lernen?"

Kurzvita Oliver Rack

Frederik Ramm

Open for Business - Geschäftsmodelle mit OpenStreetMap-Daten

Die freien Geodaten aus dem OpenStreetMap-Projekt stellen einen beträchtlichen Wert dar. Die Daten stehen unter der "Open Database License", die mit klassischen Geschäftsmodellen, die sich auf das geistige Eigentum an Geodaten gründen, nur bedingt kompatibel ist. Dieser Vortrag erläutert, welche Geschäftsmodelle mit derart freien Geodaten dennoch funktionieren, und welche nicht.

Dr. Stefan Rieger

openETCS: Mit Open Source zu einem einheitlichen Eisenbahnleitsystem für Europa

Das „European Train Control System“ (ETCS) verspricht den europaweiten und grenzüberschreitenden Betrieb von Zügen – ausgestattet mit einem einzigen, einheitlichen Signalisierungssystem. Echte Interoperabilität zwischen verschiedenen ETCS-Implementierungen und den zugehörigen Infrastrukturkomponenten ist jedoch bisher nicht gegeben. Der Grund ist die unterschiedliche Interpretation der ETCS-Spezifikation durch die Hersteller.  Das Projekt openETCS adressiert diese Problematik und ist nach unserem heutigen Wissensstand der erste Vorschlag für die Verwendung von Open Source Software für sicherheitsrelevante Anwendungen im Eisenbahnsektor. Neben der Herstellung der Interoperabilität sind die Ziele eine Reduktion der Kosten, die langfristige Sicherung der Software-Wartung, die Stärkung der „Sicherheitseigenschaften“ im Sinne von „Safety“ und „Security“ und nicht zuletzt, die Beschleunigung der Innovation im Eisenbahnsektor.

Kurzvita Dr. Stefan Rieger

Alexandra Rudl

Alexandra Rudl

Moderation Panel 4 - Geschäftsmodelle

Kurzvita Alexandra Rudl

Hedwig Seipel

Hedwig Seipel

OER in der Erwachsenenbildung – von der Lernevolution bis zur Umsatzbremse

Kein weiterer Bildungsbereich in Deutschland ist so vielschichtig strukturiert wie die Weiterbildung/Erwachsenenbildung. Sie erstreckt sich von institutionell geführten Organisationen wie die Volkshochschulen, über kommerzielle Anbieter in der unternehmerischen Weiterbildung bis hin zu freien Trainern, die in allen Bereichen tätig sind. Außerdem rücken Hochschulen immer stärker in den Markt der offenen Weiterbildungskurse vor. Vor diesem Hintergrund ist es unmöglich von einer einheitlichen Situation für OER in der Erwachsenenbildung zu sprechen. Vielmehr geht es darum, ob sich ein Bogen über die heterogenen Interessen und Rahmenbedingungen aller Beteiligten spannen lässt. Der Vortrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen den Qualitätskriterien für Lernmaterialien, den wirtschaftlichen Interessen und Herausforderungen der Anbieter, sowie der Bereitschaft der Trainer und Dozenten, das eigene Wissen zu teilen.   

Kurzvita Hedwig Seipel

Malte Spitz

Malte Spitz

Nachhaltigkeit braucht digitale Offenheit

Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung verändern die Art und Weise unseres Zusammenlebens und unseres Wirtschaftens. Um für diese Veränderungen eine Aufgeschlossenheit sowohl in der Bevölkerung als auch in der Wirtschaft zu erzeugen, bedarf es Vertrauen, Transparenz und Sicherheit in die verwendete Hardware und Software. Die gewünschte Aufgeschlossenheit setzt aber zwingend eine neue Kultur der Offenheit voraus. Diese Offenheit betrifft nicht nur den Staat, sondern auch die Wirtschaft. Es geht um die Transparenz welche Daten erhoben werden und wie sie verarbeitet werden. Es geht um die Qualität von Software um bestmögliche Sicherheit nachprüfbar zu erzeugen. Es geht um Vertrauen, nicht hinters Licht geführt zu werden und selbstbestimmt Technik und Anwendungen nutzen zu können. Um unsere digitale Zukunft nachhaltig zu gestalten, braucht es mehr digitale Offenheit. Dafür braucht es offene Software, offene Hardware und eine Kultur, die Offenheit als Wettbewerbsvorteil anerkennt.

Kurzvita Malte Spitz

Tina Thörner

Tina Thörner

The world is slowly turning into a global village and borders that once stood between cultures now serve as bridges for the enjoyment of diversity between people of different races and ethnicities. With this we also need to open up for education that adopts to urbanization, globalization and digitalization – school4you- is a tool created to support this modern renaissance of human interaction that are putting inherited believes “up side down”. It is a complimentary tool to each countries school system to strengthen that “bridge and open up for boundless collaboration in virtual classrooms.

Kurzvita Tina Thörner

Dr. Carsten Ulbricht

Dr. Carsten Ulbricht

Rechtliche Gestaltung und Absicherung „offener“ Geschäftsmodelle

Dr. Carsten Ulbricht ist auf Internet, E-Commerce und Social Media spezialisierter Rechtsanwalt. Seine Schwerpunkte liegen auf den urheberrechtlichen Grundlagen, den Gestaltungsmöglichkeiten von Verträgen sowie der rechtskonformen Erhebung und Verarbeitung offener Daten. Durch Praxisbeispiele bringt er den Teilnehmern die Vermeidung etwaiger Risiken bei Aktivitäten im Internet näher. 

Kurzvita Dr. Carsten Ulbricht

Jan Wildeboer

Jan Wildeboer

"Was können andere Open-Bewegungen vom Open Sources Business lernen?"

Kurzvita Jan Wildeboer

Heinz Wilming

Wenn Maschinen melden, wann sie kaputt gehen: Open Source in der Industrie 4.0

Der Vortrag zeigt, wie Open Source Software in einem konkreten Projekt im Bereich Industrie 4.0 bzw. Internet of Things eingesetzt wird. Dazu gehören Sackgassen und Umwege beim Einsatz von Open Source Frameworks genauso wie Best Practices, die sich aus den Erfahrungen ergeben haben.

Kurzvita Heinz Wilming