Stuttgarter Erklärung zur Förderung digitaler Innovation

Die Digitalisierung verändert Unternehmen, Politik und Gesellschaft. Dies birgt – wie immer – Chancen und Risiken.
Wir gehen davon aus, dass Offenheit und Transparenz die digitale Zukunft gehört. Das ‚Wie‘ ist das, was uns umtreibt:

  1. Mit öffentlichen Mitteln geschaffene Werke müssen aktiv bereitgestellt und frei nutzbar sein.
  2. Offenheit treibt Innovation: Offene Standards und Interoperabilität – sei es in offenen Schnittstellen, offener Hardware oder offener Software – ermutigen zur verteilten Weiterentwicklung.
  3. Daten sind der Rohstoff der digitalen Zukunft. Eine offene Dateninfrastruktur bietet große Innovationspotenziale für Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
  4. Digitale Sicherheit und Nachhaltigkeit brauchen Nachvollziehbarkeit und Offenheit. Nur offene IT-Systeme sind vertrauenswürdig.
  5. Die Geschäftsfeldentwicklung rund um offene Daten ist unzureichend. Gemeinsam gilt es, das wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische und kulturelle Potenzial offener Daten zu entwickeln.
  6. Offene Bildungsressourcen (OER) erleichtern den Zugang zu Bildung und fördern innovative Weiterentwicklungen im Bildungsbereich.
  7. Die Gesellschaft erlebt digitale Umbrüche. Wir müssen Antworten liefern, wie wir in einer offenen und transparenten digitalen Welt arbeiten, entscheiden, lernen und leben wollen.


In diesem Sinne will die Stuttgarter Erklärung Impulsgeber sein für den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel durch die Digitalisierung. Mit der Öffnung von Daten, Informationen, Wissen und Ressourcen werden Wirtschaft und Gesellschaft erfolgreicher und innovativer.
Gemeinsam wollen wir, die Unterzeichner, eine Kultur der Offenheit fördern und das Bewusstsein für die Notwendigkeit eines Kulturwandels stärken. Wir wissen, dass ein solcher Paradigmenwechsel die Gesellschaft voranbringen wird. Denn eine Gesellschaft der Offenheit ist eine Gesellschaft mit Zukunft.

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