Prof. Dr. Richard David Precht

Keynote:
Plenum: 10:30 Uhr

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Prof. Dr. Dirk Helbing

Keynote:
Plenum: 11:15 Uhr

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Dr. Martina Mara

Keynote:
Plenum: 17:00 Uhr

Nadia Zaboura

Tagesmoderation: Nadia Zaboura

KI – Katalysator oder Feind einer offenen Gesellschaft?
Moderation Podiumsdiskussion: 15:00 Uhr

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Leena Simon, Digitalcourage e.V.

Fotograf: Alexander Altmann

Moderation des Panels KI & Arbeit

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Hans-Joachim Köppen, IBM Deutschland GmbH

Vortrag: KI und die Zukunft der Arbeit Utopie oder Dystopie
KI & Arbeit: 13:30 Uhr

Arbeit wandelt sich im Zuge der Digitalisierung und des Übergangs in die Wissensgesellschaft, durch die gestiegene Komplexität, die Veränderungen in der Gesellschaft und durch neue Technologien - allen voran die künstliche Intelligenz (KI). Der Vortrag adressiert diese Veränderungen, betrachtet explizit den Einfluss von KI und bewertet Chancen und Risiken. Anwendungsbeispiele machen diese Betrachtungen anschaulich und nachvollziehbar. Der Vortrag endet mit einem Ausblick was bald möglich sein wird und für möglich gehalten wird.

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Welf Schröter, Forum Soziale Technikgestaltung

Vortrag: Betriebsräte gestalten die digitale Transformation der Arbeitswelt
KI & Arbeit: 14:00 Uhr


Die zunehmende Anwendung von „autonomen Software-Systemen“ stellen MitarbeiterInnen sowie Betriebsräte vor neue Herausforderungen. Arbeitsprozesse werden immer abstrakter und weniger nachvollziehbar. „Autonome Software-Systeme“ führen zu neuer Komplexität. Komplexitätskompetenz wird daher ein Zugangsschlüssel in die zukünftigen Arbeitsumgebungen. Um die Anwendungsumgebung „autonomer Software-Systeme“ auf die betrieblichen Abläufe und die dortigen Arbeitszusammenhänge frühzeitig anpassen zu können, bedarf es einer vorausschauenden Strategie der Arbeitsgestaltung und des Arbeitsschutzes.

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Ulrich Zellbeck, Ancud IT-Beratung GmbH

Vortrag: Interaktion mit künstlicher Intelligenz
KI & Arbeit: 14:20 Uhr


Künstliche Intelligenz (KI) begegnet uns in immer mehr Lebenslagen. Sie hilft uns relevantere Suchergebnisse zu bekommen, wunderbare Musik zu entdecken, die schnellste Verbindung von einem Ort zum anderen zu bekommen oder wählt den nächsten Film aus, den wir uns am Abend anschauen. In letzter Zeit verändern sich jedoch die Berührungspunkte mit Künstlicher Intelligenz. In diesem Vortrag zeige ich, wie Neuronale Netzwerke und Deep Learning Algorithmen den Umgang mit Computern verändern werden.

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Niall McCarthy, Emerge Open

Vortrag: Squeaky Violins, Artificial Intelligence, Freedom of Expression and the Human Centric Internet
KI & Arbeit: 14:40 Uhr


"Parent-Child" computing models dominate our digital world today. However, "Actor" based communication models, more equal and more federated in their distribution of power will soon grow in influence. As we gradually accept our cyborg identities, humanity can and must equip itself with the essential tools and building blocks to give Artificial Intelligence its appropriate role(s) in society while protecting and promoting essential human and economic rights.

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Antje Hinz

Moderation des Panels KI & Kreativität

Vortrag: Was ist KI, was ist Kreativität?
KI & Kreativität: 13:30 Uhr

Kreativität wird im Zuge gesellschaftlicher Herausforderungen unter dem Einfluss der Digitalisierung immer wichtiger: als Ressource, Produktivfaktor und besondere menschliche Fähigkeit. Kreativität erfordert Mut, nicht-linear zu denken, Regeln zu brechen, flexibel zu sein. Wenn wir offen und neugierig, reflektiert und empathisch sind, wenn wir beobachten und zuhören, querdenken und die richtigen Fragen stellen, können wir unsere Zukunft menschen- und „enkelfreundlich“ gestalten. Wir entscheiden täglich neu, wie und wofür wir unsere Kreativität einsetzen. Wir brauchen Haltung und Freiräume, um Perspektiven zu wechseln, Dinge neu zu verbinden, zu testen und auszuprobieren. Technologische Innovationen müssen wir sozial vorausdenken, um die Risiken und Folgen unseres Handelns abzuschätzen.

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Prof. Dr. Andreas Dengel

Vortrag: Wir befinden uns auf der Schwelle zum digitalen Taylorismus!
KI & Kreativität: 13:45 Uhr


Kreativität entsteht über das kognitive Abwägen von bewusstem Handeln in Verbindung mit spontanen und geplanten Zielen. Wie Kreativität zustande kommt, bzw. wie wir diese in ihren vielfältigen Ausprägungen gezielt messen können, wissen wir nicht. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Maschinen kreatives Verhalten zeigen, denn durch die Anwendung von Künstlicher Intelligenz, z.B. auf große Datenmengen entstehen Erkenntnisse, die man ohne entsprechende Rahmenbedingungen nicht gefunden hätte. Man kann daher durchaus festhalten, dass Computer uns durchaus überlegen ein können, wenn Dinge messbar, berechenbar und verstehbar sind. Daher ist absehbar, dass wie die industrielle Revolution die physische Fähigkeit des Menschen vielfach neutralisiert und die Arbeitsteilung neu definiert hat, die Künstliche Intelligenz dies auch im Rahmen kognitiver Aufgaben tun und eine neue Form von Digitalem Taylorismus etablieren wird.

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Prof. Michael Zöllner

Vortrag: Designer sollten die Künstliche Intelligenz mitgestalten
KI & Kreativität: 14:00 Uhr

Gestaltungswerkzeuge werden sich durch Künstliche Intelligenz in den nächsten Jahren stark verändern. Als Designer sollten wir diesen Prozess aktiv mit gestalten, damit wir auch in Zukunft weiter selbstbestimmt gestalten können und nicht von Maschinen bevormundet oder ersetzt werden. Kreativer Code ist dafür die gemeinsame Sprache unserer Zeit. Dieser Beitrag schafft einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Machine Learning und die Auswirkungen auf die Arbeit des Designers in der Zukunft.

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Robin Hofmann

Vortrag: Lernende Systeme schaffen Platz und Zeit für mehr menschliche Kreativität, zum Beispiel beim Audio Branding!
KI & Kreativität: 14:15 Uhr

Der Kern von Audio Branding ist das Aussuchen passender Musik. Die Titel aus unserem fast 80.000 Musiktitel umfassenden Archiv wurden manuell mit musikalischen Eigenschaften und potentiellen Markenattributen annotiert. Die Suche erfolgt manuell in einem angepassten Datenmanagementsystem. Dieser Prozess ist zeitintensiv und stets vom subjektiven Empfinden einer Person abhängig. Um ihn zu optimieren, haben wir das Projekt ABC_DJ initiiert, das von der Europäischen Kommission gefördert wird. Im Rahmen von ABC_DJ wird versucht, über die technische Analyse des Audiosignals sowie der Eigenschaften des Hörers die wahrgenommene musikalische Wirkung vorherzusagen. Dies schafft Platz und Zeit für die kreative Aufgabe, neue und unbekannte Musik zu entdecken.

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Dr. Sabiha Ghellal

Moderation des Panels VR, KI & Kultur

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Michael Firnhaber, Google Cultural Institute

KI – Katalysator oder Feind einer offenen Gesellschaft?
Podiumsdiskussion: 15:00 Uhr

Vortrag: Art x Technologie: Neue Perspektiven und Zielgruppen durch KI & andere Technologien
VR, KI & Kultur: 13:30 Uhr


Google Arts & Culture arbeitet mit mehr als 1500 Museen, Galerien, Archiven und Instituten aus mehr als 70 Ländern zusammen. Mit dem Ziel, Technologien anzubieten, die jedem Nutzer weltweit Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen, um diese auf neue Art und Weise zu erleben. Zudem um Partner dabei zu unterstützen, Sammlungen sowie einzelne Objekte online zu präsentieren und durch neueste Technologien nicht dagewesene Perspektiven zu ermöglichen. Gerade mit Technologien wie VR, AR, KI und mehr können Nutzer erreicht werden, denen erst nicht bewusst war, wie eindrucksvoll und relevant die Inhalte und Geschichten zu Kunst und Kultur sind. Mehr Sichtbarkeit & Aufmerksamkeit? Unbedingt.

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Samuel Schwarz

Vortrag: Der V(R)-Effekt
Panel VR, KI & Kultur: 13:50 Uhr

Wie schafft man es, Virtual Reality Experiences zu einem nicht nur immersiven „einsamen“ Consumer-Erlebnis werden zu lassen? Wie schafft man es, soziale Räume zu erschaffen, die sowohl den realen, virtuellen als auch den sozialen Raum bespielen? Die VR-Experiences, die die Digitalbühne Zürich entwickelt, schafft es durch das Wechselspiel von Immersion und Brechung der Narration, neue Formen von Storytelling in konkreter Praxis anzuwenden. Die Narration POLDER verbindet so z.B. den Kinosaal mit Elementen von App-gestützten „Alternate Reality Game“ und VR-Experiences. Diese Erweiterungen der Story sind keine PR-Tools zur Vermarktung des Kinofilms, sondern eigenständige Erfahrungen, die die Storyworld erweitern. Vorbilder für die Digitalbühne sind dabei nicht nur Bertolt Brecht, der schon in den 30er Jahren zukunftsweisendes über das Radio geschrieben hat, (das heute fast identisch auf VR übertragen werden könnte) sondern auch Erfolgsfranchises wie z.B. „Star Wars“ oder „Star Trek“. Die Frage nach der konkreten „Aufführungspraxis“ visueller Erzählungen ist nicht nur eine künstlerische Frage, die Regisseure, Autoren und Programmierer aktuell beschäftigt, sondern betrifft auch ökonomische Fragestellungen.

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Alain Bieber

Vortrag: Das digitale Museum
Panel VR, KI & Kultur: 14:05 Uhr

Als eines der ersten Ausstellungshäuser weltweit weihte das NRW-Forum Düsseldorf mit der Ausstellung „Unreal“ einen virtuellen Erweiterungsbau ein, in dem rein virtuelle Gruppen- und Einzelausstellungen präsentiert werden. Betreten wird der virtuelle Ausstellungsraum über eine 250 Quadratmeter große Virtual-Reality-Lounge im Obergeschoss. Dort gibt es mehrere Parzellen, in denen Besucher sich mit VR-Brillen frei im virtuellen Raum bewegen können. Die Debütausstellung „Unreal“ drehte sich um erkenntnistheoretische Fragen: Wie ist die Wirklichkeit strukturiert? Kann man überhaupt noch zwischen einer simulierten und authentischen Welt unterscheiden? Wie intelligent sind künstliche Systeme bereits? Wird die virtuelle Realität den menschlichen Körper irgendwann überflüssig machen?

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Annina Zwettler

Vortrag: Virtual Reality/360° Film - Virtual Reality Installation - Les- und Nutzungsarten des jungen VR Mediums bei ARTE
Panel VR, KI & Kultur: 14:20 Uhr


Die Entwicklungs-, und Einsatzmöglichkeiten der jungen 360°/VR Technik ist vielgestaltig und ein fortdauernder „Work in progress-Prozess“. ARTE nutzt die Technik als Dispositiv für überraschende Filmerlebnisse. Ob investigativer Journalismus, Kulturstück, Fiktion, Animation oder Natur- und Tierfilm, das inhaltliche Experimentierfeld ist offen. Es ist jedoch eng verbunden mit der Frage der Distribution, der eingesetzten Technik und Kosten der Programme. Ein 360°/VR Filmnarrativ kann leichter verbreitet werden als eine interaktive VR-Installation mit Handcontroller und Geotracking. Bereits im Herbst 2015 hat ARTE die erste Version seiner 360°/VR App als Distributionstool veröffentlicht. Im Rahmen mehrjährigen Schwerpunkts „Immersion“ der Berliner Festspiele lotet ARTE neue Formen der Zusammenarbeit im Kontext der Virtuellen Realität aus.

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Prof. Dr. Ulrike Cress, Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)

KI – Katalysator oder Feind einer offenen Gesellschaft?
Podiumsdiskussion: 15:00 Uhr

 

 

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Peter H. Ganten, Vorsitzender OSB Alliance

KI – Katalysator oder Feind einer offenen Gesellschaft?
Podiumsdiskussion: 15:00 Uhr

 

 

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Prof. Dipl.-Des. Jo Wickert, user generated design GmbH

KI – Katalysator oder Feind einer offenen Gesellschaft?
Podiumsdiskussion: 15:00 Uhr

 

 

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Dominika Szope, ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

KI – Katalysator oder Feind einer offenen Gesellschaft?
Podiumsdiskussion: 15:00 Uhr

 

 

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